Das traditionelle Teneriffa

findur
Reisen
Montag, 24. November 2008

Die Canarios sind auf ihre Vorfahren sehr stolz. Vielleicht ein Grund, weshalb sie an ihren Bräuchen und Traditionen festhalten und diese bis zum heutigen Tage fernab vom Tourismus pflegen. Zu erwähnen sind hier ihr Volkssport, der Ringkampf, der auf die Ureinwohner zurückgeht, aber auch ihre Folklore. Unzählige folkloristische Tanz- und Musikergruppen finden sich spontan zu Festen und Prozessionen. In traditionellen Trachten singen und tanzen sie zu ihren Liedern. Sie alle verbindet die Liebe zur kanarischen Volksmusik. An Fronleichnam schmücken sie Straßen und Plätze mit Teppichen aus Blumen und bunten Lavasand und zu Karneval lassen sie es mächtig krachen, so dass selbst Rheinländer ins Staunen kommen. Auch das Kunsthandwerk ist noch weit verbreitet. Lochstickereien, Klöppelarbeiten und die berühmten Töpferwaren werden nicht nur für Touristen gefertigt. Auf den Kanaren wird auch noch viel geflochten. Körbe, Schalen, Hüte, Besen, Matten und Blumen. Neben den nationalen und christlichen Feiertagen werden von Ort zu Ort verschiedene Fiestas gefeiert, dessen Höhepunkt mit einem Feuerwerk oder wenigstens mit einer kräftigen Böllerei begangen wird. Am geselligsten, lebendigsten und authentischten zeigt sich kanarisches Brauchtum bei den sogenannten Romerias, den Erntedankfesten, die das ganze Jahr hindurch über die ganze Insel hinweg stattfinden und für Touristen eine absolute Attraktion sind. Wer eines dieser mehr oder weniger kleinen Inselfeste mit den Einwohnern erleben möchte, kann sich mithilfe eines Mietwagens einer Autovermietung Teneriffa an den Feierlichkeiten teilnehmen. Touristen, die ihren Urlaub nicht nur an den Badestränden verbringen wollen, können in einer Ferienwohnung Teneriffa in seiner Ursprünglichkeit erleben, weil diese meist außerhalb der Touristenzentren gelegen sind.

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