Hohe Leistungsfähigkeit und Kompatibilität - Lotus Domino 8

Bsdok
Computer
Mittwoch, 31. Dezember 2008

Lotus Notes von IBM ist ein Datenbanksystem auf Dokumentenbasis, wobei die serverseitige Version der Software den Namen Lotus Domino trägt bzw. mitunter auch Domino Server genannt wird. Während der Client für Endbenutzer vorgesehen ist, richtet sich Lotus Domino vorwiegend an IT-Manager und Developer. Dabei stellt der Domino Server mehrere Dienste bereit. So fungiert er zum Beispiel als Datenbank-Server, der einem Notes-Client Notes-Dokumente zur Verfügung stellt. Ferner macht der Domino Server einen Task Router verfügbar, welcher sowohl das NRPC – das Notes Remote Procedure Call als auch das SMTP – das Simple Mail Transport Protocol beherrscht. Des Weiteren ist der Domino Server noch mit mehreren anderen Servern ausgerüstet, beispielsweise mit POP3, IMAP oder HTTP. Zu den Anwendungen von Lotus Domino zählen zum Beispiel E-Mail, Kalender oder Adressverwaltung. Im Gegensatz zu den konventionellen Datenbanksystemen ist es mit Lotus Domino möglich, die Datenbanken nur mit Hilfe des Clients zu nutzen, d.h. ohne dass hierfür eine Verbindung zum Domino Server bestehen müsste. Der entsprechende Datenabgleich wird dann erst anschließend durchgeführt, also wenn Client und Server wieder miteinander verbunden sind. Der erstgenannte kann entweder automatisch oder aber manuell vorgenommen werden, je nach der dazugehörigen Konfiguration. Im großen und ganzen gesehen weist Lotus Domino eine hohe Kompatibilität auf, denn die Software bietet Unterstützung für eine Reihe unterschiedlicher Betriebssysteme, unter anderem Windows, Sun Solaris oder Linux. Übrigens: wer den Umgang mit dem Domino Server unter professioneller Anleitung erlernen möchte, für den dürfte die folgende Adresse die richtige Anlaufstelle sein: Seminar Lotus Notes Domino, Training Lotus Notes Domino .

Gisela Bsdok bsdgi@yahoo.de

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