Mit Riester für das Alter vorsorgen
Viele Arbeitnehmer und Selbständige sind momentan von der Unsicherheit geplagt, wie es zukünftig mit der Rentenentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland weiter gehen wird. Leider mussten viele, die sich auf die Versprechen der Politiker verlassen haben, in der Vergangenheit eines Besseren belehrt werden, so dass das Image der Politik sehr gelitten hat und Versprechungen ihrerseits heute für viele Menschen nichts mehr Wert sind. Deshalb ist es in diesen Zeiten umso wichtiger für die Zukunft vorzusorgen. Wer einen Teil seines Arbeitsentgeltes beiseite legen kann, kann aus vielen Anlageformen wählen, um sein Vermögen zu erhalten oder zu vermehren. Meist sind diese jedoch sehr risikobehaftet und können in Wirtschaftskrisen, wie wir sie momentan ausgelöst durch die weltweite Finanzkrise erleben, an Wert verlieren. Wer dieses Risiko nicht zu tragen bereit ist, hat mit der Riesterrente, die nach dem damaligen Minister Walter Riester benannt wurde, eine Möglichkeit, für das Alter Geld anzusparen. Das Mehr, das einem im Alter dann zur Verfügung steht, könnte dann genau den Unterschied zwischen einem sicheren und unsicheren Leben ausmachen. Die Riesterrente ist zudem staatlich gefördert und ist relativ flexibel. Benötigt man beispielsweise Geld für einen Immobilienkauf, der ebenso für die Altersvorsorge wichtig sein kann wie eine Zusatzrente, so kann aus dem Riestervertrag Geld entnommen und später wieder eingezahlt werden. Bei Vertragsablauf kann das gesamte angesparte Geld aus dem Vertrag zur Tilgung einer Finanzierung für eine Selbstbewohnte Immobilie genutzt werden. Oder auch zum Kauf einer Altersgerechten selbstbewohnten Eigentumswohnung verwendet werden. Alternativ können 30 % des Vertragsguthabens bei Ablauf entnommen werden. Das Restvermögen muss als monatliche lebenslange Rente ausgezahlt werden. Wer momentan also auf einen Teil seines Geldes verzichten kann, sollte eine Riesterrente ernsthaft in Betracht ziehen.