Armagh in Irland

Arrived
Reisen
Sonntag, 11. Januar 2009

Irland ist ein Land, dass es nicht nur klimatisch nicht einfach hat. Nicht nur die Geschichte des Landes ist seit Jahrhunderten immer wieder von fremden Einflüssen umgestülpt worden, sondern auch die Tradition und die Religion damit. Heute klappt es dafür mit den Touristen etwas besser, obwohl sich das Klima im Laufe der Jahrhunderte nicht verbessert hat. Armagh ist eine Stadt, die Tradition, Kultur und vor allem Religion über einen Kamm scheren kann, dasich hier das heimliche unheimliche Zentrum des Glaubens in Irland befindet.

Armagh ist eine Stadt, die oft auch das irische Rom genannt wird. Wie Rom auch wurde Armagh auf sieben Hügeln gebaut. Die Stadt ist seit über 1.500 Jahren bekannt und schon seit damals ein wichtiger Kulturstandort gewesen. Eines der Merkmale überhaupt für Armagh ist die Anwesenheit von zwei Kathedralen, die beide St. Patricks heißen, nach dem Nationalheiligen der Iren. Die anglikanische Kathedrale von Armagh wurde um 445 erbaut und wurde seitdem bis heute 17 mal zerstört und wieder aufgebaut. Seit den 1870ern steht in Sichtweite eine zweite Kathedrale, für den römisch-katholischen Glauben.

Armagh ist eine der irischen Städten, die vor allem auf Kultur setzen und viele Sehenswürdigkeiten bereithalten. Armagh empfiehlt sich auf jeden Fall auch für mindestens einen Tagesausflug, um die Märkte, Kathedralen und Museen zu entdecken. In Irland ist Armagh auf jeden Fall die Religionsstadt überhaupt, trotzdem können auch viele Touristen, die nichts von Glauben halten, hier viel sehen und lernen. Wer sich in der Gegend von Armagh aufhält, sollte zumindest einen Tag hier einplanen.

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