Tagesgeld im Vergleich

lps2011
Finanzen
Montag, 28. November 2011

In der Regel bestehen die Konditionen des Tagesgeldkontos darin, dass die Finanzunternehmen eine gewisse Staffelung der Zinsen vorgeben. Dies bedeutet, dass der Kunde Kapital bis zu einem gewissen Maximalbetrag anlegen kann und wenn er diesen Betrag erreicht oder gar überschritten hat, dann hat die Bank durchaus die Möglichkeit, die jeweiligen Zinsen entsprechend zu senken.

Aber auch für die Regelmäßigkeit der Verzinsung hat jede Bank gewisse Konditionen für ihre Tagesgeldkonten. Somit kann die Bank selbst entscheiden, ob eine Verzinsung einmal im Monat, einmal im Vierteljahr oder auch nur einmal im Jahr vorgenommen wird.

Einige wenige Banken und Kreditinstitute verlangen für ein vorhandenes Tagesgeldkonto auch Gebühren für die entsprechende Kontoführung, während die meisten Anbieter hierauf allerdings verzichten, damit der Kunde sein Tagesgeldkonto völlig kostenfrei nutzen kann. Lediglich der Transfer vom so genannten Referenzkonto, welches in der Regel das eigene Girokonto darstellt, auf das Tagesgeldkonto und umgekehrt, kann Kosten verursachen.

Einlagensicherung

Hiermit geben die Finanzunternehmen an, bis zu welchem Sparbetrag der Anleger kein Verlustrisiko eingeht, wobei es durchaus vorkommen kann, dass eine so genannte eingeschränkte Einlagensicherung vorliegt. In diesem Fall ist es denkbar, dass die Bank in einem Notfall nur einen gewissen Geldanteil rückversichert.

Wenn der Interessierte die Konditionen eines Tagesgeldkontos überprüft, sollte er unbedingt darauf achten, inwiefern das Geld das für ihn selbst verfügbar ist. Bestenfalls kann der Kunde jederzeit Geld ein- oder auszahlen lassen.

Zumeist werden Tagesgeldkonten nicht nur als Einzelprodukt von den Banken und Kreditinstituten angeboten, sondern als Kombination aus einem Girokonto und einem zugehörigen Tagesgeldkonto. So hat der Verbraucher die Möglichkeit, dass er sein Girokonto wie bisher nutzt und zusätzlich sein vorhandenes Guthaben auf dem Tagesgeldkonto parken kann, damit er hierfür einen deutlich besseren Zinssatz beanspruchen kann.

Ein entscheidender Vorteil des Tagesgeldkontos liegt allerdings darin, dass der Kontoinhaber zu jeder Zeit über sein angelegtes Geld verfügen kann und nebenbei das Geld dank der so genannten Einlagensicherung auch noch absolut sicher angelegt ist. Weiterhin ist es vorteilhaft, dass dem Kontoinhaber in der Regel keinerlei Gebühren berechnet werden, weder für eine Kontoeröffnung noch für die Kontoführung.

Wer im Moment noch kein Girokonto unterhält, sollte sich unbedingt für ein Girokonto mit einem zusätzlichen Tagesgeldkonto entscheiden, denn diese Kombination ist sehr unkompliziert gestaltet und kann den Kunden nur Vorteile bringen. Für eine Überweisung auf ein Tagesgeldkonto ist lediglich ein so genanntes Referenzkonto, in der Regel das Girokonto, erforderlich. Mittlerweile verzichten die meisten Finanzunternehmen sogar auf Mindesteinlagen und der Verbraucher kann bereits ab dem ersten angelegten Euro von den attraktiven Zinsen profitieren. Diese Zinsen liegen deutlich über den Zinsen anderer Anlageformen, wie zum Beispiel dem herkömmlichen Sparbuch oder einem einfachen Girokonto.

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