Wurmbefall bei Hunden

Robert
Freizeit und Hobby
Samstag, 7. Februar 2009

Tierärzte und andere Fachleute raten immer wieder zur Entwurmung von Hunden. Mancher Hundebesitzer reagiert da verständnislos, meint er doch, sein Hund hätte gar keine Würmer.

Tatsache ist, dass viele Wurmarten beim Hund keinerlei Symptome hervorrufen. Aus der Lebensweise der Würmer als Parasiten mit mehreren Wirtsorganismen ergibt sich aber aus dem Befall des Hundes eine Gefährdung des Menschen.

Wenn ein Hund zum Beispiel von einem Fuchsbandwurm oder Hundebandwurm befallen ist, so wird das in der Regel für den Hund völlig unbemerkt vonstatten gehen. Der Fuchsbandwurm ist nur wenige Millimeter groß und wird deshalb auch nicht bemerkt. Aber als Träger des Bandwurms scheidet der Hund jeden Tag mehrere Tausend Wurmeier aus. Diese entwickeln sich, wenn sie zum Beispiel von einem Menschen versehentlich aufgenommen werden, zu Larven und Finnen. Der Wurm benutzt in dem Fall den Menschen als Zwischenwirt. Zwischenwirt eines Hunde- oder Fuchsbandwurms zu sein, ist potentiell tödlich. Endwirt zu sein, wie es zum Beispiel dem Hund passiert, ist mehr oder weniger harmlos Ein Bandwurm beim Hund ist also nicht so sehr für den Hund, sondern mehr für den Menschen eine Gefahr.

Wenn man sich weiter fragt, welche Würmer es beim Hund gibt, dann darf man neben den Bandwürmern, von denen es schon sehr viele Arten gibt, die Spulwürmer und die Hakenwürmer nicht vergessen. Spulwürmer leben nur in einem Wirt, wandern in ihm aber durch viele Organe und können deshalb vielfältige Schäden im Körper anrichten. Vor allem Welpen und kleine Kinder sind durch den Befall gefährdet. Während man bei kleinen Kindern durch Hygiene dafür sorgt, dass sie nicht befallen werden, müssen Welpen bereits in den ersten Lebenswochen regelmäßig entwurmt werden, um keine Schäden davonzutragen und um eben auch die Ansteckung von Menschen zu verhindern.

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