Von der Tauschmesse zur Mustermesse
Die Teilnahme an einer Messe ist für Firmen ein wichtiger Höhepunkt und wird gut vorbereitet. Erste Messen, auf denen Waren präsentiert wurden, gab es in Europa bereits im Mittelalter. Damals nutzte man kirchliche Feste, um seine Waren feilzubieten. Nachdem man sich in der Kirche zu den Feierlichkeiten getroffen hatte, verwandelten Kaufleute den Kirchenvorplatz in ein Messegelände mit dem Einverständnis der jeweiligen Landesherren. Diese begünstigten die frühen Messen sogar. Auch die Bibel lässt die Messe nicht außer Acht. Man findet sie bereits im Alten Testament. Die Frankfurter Messe findet erste Erwähnung um 1227.
Etwas später, 1268, wird auch Leipzig als Messestadt genannt. Die ersten Messen waren sogenannte Tauschmessen. Später, als das Geld zum offiziellen Tauschmittel wurde, verkaufte man die angebotenen Produkte direkt auf den Messen. Es entstanden die Warenmessen. Mit dem Einsetzen der industriellen Revolution nahm die Bedeutung der Messe weiter zu. Aus der Warenmesse wurde die Mustermesse. Das heißt, seit dem präsentiert man auf den Messen in der Regel nur Muster und verkauft die Waren nicht mehr am Stand. Natürlich haben sich seither auch die Möglichkeiten der Präsentation und die Gestaltung des Messestandes verändert. Es ist inzwischen viel einfacher geworden, einen ansprechenden und informativen Stand aufzubauen, der potenzielle Kunden anzieht. Mobile Messewände, Faltdisplays und Roll ups sind nur Beispiele für leicht transportable Gestaltungsmittel. Beispielsweise zeichnen sich Faltdisplays durch ihren komfortablen Aufbau aus. Das Motiv lässt sich ebenfalls variabel einsetzen und unkompliziert auswechseln. Solche Hilfsmittel hatten Kaufleute in den Anfängen der Messe natürlich nicht zur Verfügung. Allein die Anreise war bereits eine beschwerliche Hürde.