Gebäude vor Tauben schützen

Schossig
Sonstiges
Mittwoch, 11. Februar 2009

Überall dort, wo viele Menschen sind, sind auch viele Tauben. Und das ist in den Innenstädten besonders der Fall. Die Gründe liegen auf der Hand. Tauben stammen ursprünglich aus felsigen Gebieten. In Innenstädten finden Tauben deswegen durch die hohen Häuser ähnliche Bedingungen vor. Vor allem finden Sie in Häusern, an Simsen, auf Dachböden, in Vorsprüngen viele Unterschlupfmöglichkeiten, die sie auch an Felswänden finden. Außerdem ist dort, wo auch viele Menschen sind, viel Essen. Ob in Abfalleimern oder auch auf der Straße, vor Bäckereien, Schnellrestaurants oder Imbissbuden. Überall finden Tauben Futter. Werden sie dann noch von Menschen gefüttert, werden sie erst recht angezogen. Deswegen ist eine effektive Taubenabwehr so wichtig. Keiner will die Tiere töten, das verstehen Tierschützer immer falsch. Tauben sollen nur nicht noch extra gefüttert werden und man versucht sie eben mit Maßnahmen aus den Städten zu vertreiben und Ihnen keine großen Fortpflanzungsmöglichkeiten zu bieten. So kann auf Dauer die Population dezimiert werden. Und das ist nicht nur gut für den Menschen, sondern auch für die Gebäude. Für den Menschen, weil Taubenkot und Taubenfedern viele Bakterien, Keime und Erreger beinhalten können, die Krankheiten übertragen. Für Gebäude deshalb, weil die Tauben durch den Kot nicht nur die Gebäude beschmutzen, sondern der Kot auch den Stein angreift. Aus diesem Grund findet man an vielen Gebäuden, vor allem an denkmalgeschützten Fassaden, Taubenschutz, um den Vögeln keine Gelegenheit zu geben, sich niederzulassen. Dieser Schutz kann aus Spitzen, Taubennetzen oder Gittern und auch aus Elektrostangen bestehen. Nochmal: man will die Tauben nicht töten, man will sie nur vertreiben, was ein haushoher Unterschied ist.

Kategorien

2012

2011

2010

2009

2008

2007