Vital und Fit durch Teegenuss

karlchen
Sonstiges
Sonntag, 15. Februar 2009

Entsprechend der tradiotionellen indischen Regel bereitet man ein Aufgussgetränk in einer mit lauwarmen Wasser erwärmten Kanne zu, benutzt je Trinkgefäß einen gestrichenen Esslöffel Teeblätter, übergießt sie mit siedendem Wasser und schüttet den Tee nach acht min. in eine andere vorgewärmte Teekanne ab. Experten raten, den Tee nur drei min. ziehen zu lassen, weil danach die in den Teeblättern enthaltenen Tannine frei werden, welche die anregende Wirkung des Koffeins im Tee schwächen. Tee kann man nach Geschmack mit Milch, Rohrzucker, Honig, oder Arrak trinken. Die Auffassung, in Teebeuteln befinde sich Tee schlechterer Qualität, ist falsch. In den Teebeuteln sind edlere Qualitäten ohne Stängel. Wer ein Tee-Ei benutzt, sollte jenes nur zur Hälfte füllen. Durch das Übergießen mit siedendem Wasser quillen Teeblätter auf und nehmen folglich an Fülle zu. Tee benötigt zur Aromaentfaltung Luft. Das Aroma des Aufgusses ist von der Qualität abhängig. Die edelste Qualität liefern die Gipfelknospen sowie die jüngsten Blättchen des Strauches. Nachdem die Teeblättchen gepflückt wurden, müssen sie zunächst welk werden, danach werden sie gerollt, oxidiert sowie getrocknet. Grüner Tee wird nicht oxidiert sondern stattdessen mit Wasserdampf behandelt. Gesundheitsdienliche Ingredenzien, welche vor Diabetes schützen können, bleiben erhalten. Der gesündeste Aufguss generell soll der Jiaogulan Aufguss sein, welcher auch "Kraut des langen Lebens" heißt, weder Guaranin oder Koffein aufweist, trotzdem belebend ist und eine positive Auswirkung auf die Gesundheit von Leuten hat. Das Grün der schnell heranwachsenden, bis zu zehn m hohen Pflanze, welche zu den Rosidae zählt, werden in der Chinesischen Gesundheitslehre als Heilmittel eingesetzt. Der Jiaogulan gehört in Europa nicht wirklich zu den Arzneimitteln, sondern ist ein Mittel zur Nahrungsergänzung. In Amerika wird jener ein bisschen lieblich mundende Tee, dort auch als "Altershemmender-Tee" bezeichnet, schon lange getrunken, hier allerdings ist er noch etwas unbeachtet. Ein Tee der ganz außergewöhnlichen Sorte ist Reishi, ein Vitalpilz, dessen gesundmachende Wirkung unser Immunsystem, die Nieren sowie den Stoffwechsel positiv beeinflusst. Der Vietnamesische Name Wu Zhi heißt übersetzt "Pilz der Unsterblichkeit" oder auch "Zweitausend-Jahrhunderte-Pilz". Für den Tee werden schmal geschnittene, gedorrte Scheiben eingesetzt, welche eine Nacht lang in warmen Bergwasser aufquellen sollten. Anschließend wird das Wasser inklusive des Pilzes erwärmt und acht min. geköchelt sowie abgeschüttet. Der Jiaogulan schmeckt ein wenig bitter und darf mit Honig oder Zucker genossen werden.

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