Wenn der Schlaf nicht kommen will
Die Auswahl eines Bettes sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Denn auf einer zu weichen oder zu harten Matratze lässt sich nur schwer ein erholsamer Schlaf finden. Gerade Menschen, die unter Rückenproblemen oder Gelenkerkrankungen leiden, müssen sich in dieser Hinsicht besonders viel Gedanken machen. Der Schlaf in Wasserbetten kann sich hierbei günstig auf die Linderung von Schmerzen auswirken, wie sogar Orthopäden bestätigen. Ob ein Wasserbett eine Alternative ist, sollte bei einem Probeliegen getestet werden. Zu diesem Zweck gibt es sogar Wasserbettenhotels, in denen eine oder mehrere Nächte lang die Wirkung eines Wasserbettes ausprobiert werden kann. Vielleicht lassen sich dadurch auch andere Schlafprobleme in den Griff bekommen. Denn nicht immer sind es Schmerzen, die das Einschlafen verhindern. Zahlreiche Betroffene wälzen sich oft stundenlang hin und her, ohne wirklich einschlafen zu können. Es gibt viele Empfehlungen und Tipps, die leider nicht bei jedem anschlagen. Trotzdem ist es besser Alternativen auszuprobieren, anstatt auf Schlaftabletten zu setzen. Der Musikfachhandel bietet beispielsweise Entspannungsmusik an. Vielleicht bringt aber auch ein entspannendes, heißes Bad mit ätherischen Ölen den ersehnten Schlaf. Kräutertees, die Melisse, Hopfen oder Baldrian enthalten, wirken ebenfalls beruhigend. Ein zu spätes und zu gehaltvolles Abendessen kann sich negativ auf den Schlaf auswirken. Empfohlen wird, dass zwischen letzter Mahlzeit und dem Schlafengehen circa drei Stunden liegen sollten. Wer noch keinerlei Müdigkeit verspürt, sollte mit dem Schlafengehen noch etwas warten. Nicht nur bei Kindern sind Rituale hilfreich, um in den Schlaf zu finden. Ein immer gleicher Ablauf bereitet den Köper darauf vor, dass es nun bald ins Bett geht.