Ein Girokonto muss nichts kosten

Schossig
Finanzen
Montag, 6. April 2009

Wenn es heutzutage etwas umsonst gibt, dann sollte man doch zuschlagen, oder etwa nicht? Schließlich haben die wenigsten Geld im Überfluss und freuen sich, wenn sie ein paar Euro einsparen können. Vor allem dann, wenn die Dinge, die es hier umsonst gibt, woanders etwas kosten. Die Rede ist vom Girokonto. Dieses Konto braucht jeder, denn es ist ein Konto, auf dem Gehalt eingezahlt wird und diverse Ausgaben abgebucht werden. Ein Durchgangskonto sozusagen. Doch wer glaubt, dass alle Girokonten gleich sind, der täuscht sich. Denn es gibt durchaus einige Unterschiede. So ist zum Beispiel nicht jedes Girokonto kostenlos. Es werden monatliche Gebühren erhoben, die doch recht erheblich sein können. Schauen Sie doch gleich mal nach, ob auf Ihren Kontoauszügen sogenannten Kontoführungsgebühren berechnet werden. Wenn ja, dann sollten Sie es erwägen, die Bank zu wechseln. Denn wenn man ein Girokonto umsonst bekommt, wieso sollte man dann etwas dafür zahlen? Auch wenn es nur drei oder vier Euro im Monat sind, das läppert sich aufs Jahr gerechnet ganz schön zusammen. Als Gegensatz dazu gibt es sogar Banken, die pro Monat einen gewissen Betrag gutschreiben. Auch ist die Möglichkeit des Geldabhebens nicht zu vernachlässigen. Eine Bank mit wenigen Geldautomaten ist vielleicht billiger, doch wenn man zum Geldabheben erst fünf Kilometer mit dem Auto fahren muss, ist das auch nicht rentabel. So gesehen sollte man also vorher vergleichen. Ebenso, wie bei der Beantragung einer Kreditkarte. Hier gibt es ebenfalls Unterschiede, was die Kosten anbelangt. Bestimmte Gruppen haben sogar einen extra Status. So wie die Studentenkreditkarte. Sie ist meist kostenlos und deswegen genau richtig für eine Berufsgruppe die noch nichts verdient.

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