Unendlicher Wissensdurst - Quelle wichtiger Erfindungen

findur
Sonstiges
Donnerstag, 21. Mai 2009

Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte stetiger Weiterentwicklung und Streben nach Verbesserungen. Schon frühzeitig gab es Menschen, die sich damit beschäftigten, Dinge einfacher und besser zu machen. Oft waren es Zufälle, die ihnen dabei zu Hilfe kamen oder besondere Nöte, die sie zwangen, eine Lösung zu finden. Schon viele Jahre vor unserer Zeitrechnung begann man, mit einfachen Verfahren erste Stoffe zu weben. Oder Akkupunktur wurde in China circa 2000 Jahre vor Christus zum ersten Mal angewandt. Die Chinesen sind Urheber von so mancher Erfindung. Ein Jahr nach unserer Zeitrechnung gab es dort den ersten magnetischen Kompass. Knapp zweihundert Jahre später entwickelten sie ein Verfahren zur Herstellung von Porzellan und schon im Jahr 750 waren sie in der Lage Bücher zu drucken. Natürlich gab und gibt es auch in anderen Ländern kluge Menschen. James Watt, der Erfinder der Dampfmaschine, stammte aus Schottland. Mit dieser Erfindung begann die Industrialisierung. Die Medizin ist ein ebenso großes Forschungsfeld und dank unermüdlicher Forscher ist es heutzutage möglich, vielen Krankheiten erfolgreich entgegenzutreten. 1796 konnte Edward Jenner beispielsweise eine Impfung gegen Pocken entwickeln. Ungefähr ein Jahrhundert später war es Louis Pasteur, der die Tollwutimpfung auf den Markt brachte. Ignaz Semmelweis trieb die Hygienemaßnahmen im Gesundheitswesen voran. Ihm fiel auf, dass viele Wöchnerinnen durch die unhygienischen Bedingungen am Kindbettfieber erkrankten und oft starben. Schon sehr früh wurden schmerzhafte Operationen an Patienten durchgeführt. Man versuchte sie zu betäuben, um dies erträglicher zu machen. Im 19. Jahrhundert verwendete man dazu Äther und Chloroform. Und solange die Wissbegierde nicht aufhört, ist dieser Entwicklungsprozess unendlich.

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