Sofern wir Essen vermeiden müssen...

franz
Essen und Trinken
Sonntag, 26. Juli 2009

Aufgrund einer Nahrungsmittelunverträglichkeit führt es zu vergleichbaren körperlichen Reaktionen wie beispielsweise bei einer Überempfindlichkeit. Sie kann sich beispielsweise in Juckreiz, Flecken, Blähungen, Verdauungsstörungen, Diarrhoe, Heiserkeit oder Kopfschmerzen äußern. Der interessanteste Unterschied innerhalb Überempfindlichkeit und Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.b. Glutenallergie) begründet sich in den körpereigenen Geschehnissen. Währenddessen bei einer Überempfindlichkeit der Immunmechanismus verteidigend gegen den Stoff eines Nahrungsmittels betätigt und vermehrte Antikörper bildet, führt es bei einer Unverträglichkeit nicht zum Eingreifen der Immunantwort. Der genaue Vorgang bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist andererseits immernoch unbekannt. In Situationen von Unverträglichkeit Gluten fehlen dem Körper einige Körperenzyme, woraufhin die Digestion einzelner Nahrungsstoffe unausführbar verarbeitet wird.

Die schwerwiegensten Fälle von Nahrungsmittelunverträglichkeit sind Galaktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit, da die Patienten üblicherweise ihre vollständigen Ernährungseigenheiten umstellen müssen. Der Wirkstoff Laktase ist für die Digestion der Milch bzw. die Spaltung des Milchzuckers verantwortlich. Fehlt dem Körper diese Substanz, so kann der Milchzucker nicht gespalten werden und bildet im Mastdarm eine einwandfreie Brutstätte für Keime. Diese Bakterienansiedlung führt dann zu Schmerzen im Unterbauch, Diarrhoe und Blähungen. Um zu testen, ob es sich hierbei ernsthaft um eine Überempfindlichkeit handelt, bei der die Symptome sich gleichen, wird ein spezieller Test durchgeführt. Menschen mit einer Laktoseintoleranz können auf laktosefreie Milch beziehen oder spezifische Medikamente schlucken.

Gluten ist ein Wirkstoff, der vor allem in Weizen und Roggen enthalten ist. Darum ist die Erkrankung auch als Weizenallergie namhaft. Ebenso geläufig sind die Bezeichnungen Zöliakie und Sprue. Bei einer %Unverträglichkeit von Gluten wird die innere Haut des Zwölfingerdarms ggf. zersört. Dies führt zur Rückentwicklung der Darmplicae, die für die Resorption von Nahrung verantwortlich sind. Darum sind kennzeichnende Anzeichen Schläfrigkeit und Magenbeschwerden.

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