Mit dem Sportgerät hoch hinaus
Die Neuentdeckung des Trampolins ist recht modern. Als früher verschiedene Trapeztänzer einen Großteil der Bevökerung faszinierten, stellte man Betten auf den Boden, um die Künstler nach der Darbietung nach Möglichkeit leicht hinunter zu holen. Hierauf machten die Künstler weiterhin ein paar zusätzliche Showeinlagen, um sich beim Publikum für das Zuschauen zu bedanken. Dadurch kam man auf den Einfall, daraus eine neuartige Vorführung zu entwickeln. Der Darsteller Georg Nissen aus Amerika entwickelte sodann ein Gerät, dass die Federn einer Schlafmatzratze ganz und gar überbot und für die Darbietungen auf Grund dessen um einiges passender war. Diese Konstruktion wurde in Amerika zu einem Verkaufsschlager und das Trampolinspringen wurde sogleich zu einer gefragten Funsportart. Nicht allein in Amerika wurde das neue Gerät immer beliebter. Auch in Europa und in England wurden verschiedene Geräte entwickelt, die dem Trampolin gleichten. Diese Geräte wurden vor allem in Sporteinrichtungen eingesetzt, um den Leistungssportlern mehr Kraft zukommen zu lassen. Ende der Neunziger wurde Trampolspringen endlich bei Olympia geturnt. In der jetzigen Zeit hat das Trampolin zweifellos seinen besonderen Wert im Funbereich, obschon die Sprungkonstruktion besonders noch beim Turnen eingesetzt wird. So gibt es indes variationsreiche Arten des Turngerätes, welche auf die unterschiedlichen Nutzvorhaben ausgerichtet wurden. Es gibt z.B. extrem breite Trampoline, die zum persönlichen Gebrauch benutzt werden und von Jugendlichen und von Älteren benutzt werden kann. Um das Ganze beständiger zu entwickeln sind viele dieser Trampoline mit einem Netz ausstaffiert, damit der Turnende beim Hüpfen niemals unsanft auf dem Boden anlangt. Das Trampolin wird aber auch mit Freude im Funbereich herangezogen, weil die Sprungkonstruktion die Muskulatur unterstützt und die Sportart darüber hinaus richtig Spaß macht. Die Hobbygeräte sind aber meistens kleiner als die Geräte für den Garten und auch fester ausgelegt.