Elektroinstallationen

MaxTrix-js
Business
Mittwoch, 9. September 2009

Das Leben ohne Elektrizität kann man sich heute in der zivilisierten Welt gar nicht mehr vorstellen. Ohne Strom geht nichts, ob auf einem Bauernhof in Böxhövede oder in der Stadtvilla in Leipzig. Und was macht man, wenn man frierend im Dunklen sitzt? Elektroinstallationen sind das Einrichten von elektrischen Anlagen für Niederspannung, sowie für den häuslichen, zivilen Gebrauch wie für den industriellen. Um die Elektrizität von einem Ort zum anderen zu verlegen und dort Anschlüsse zu legen braucht man verschiedene Materialien sowie Arbeitsvorgänge. Begonnen wird mit der Leitungsverlegung, die den Strom vom Erzeuger bis zum Endverbraucher bringt. Bei letzterem werden Verteiler montiert, die den Strom dann in die verschiedenen Endpositionen bringen. Zusätzlich werden Überstromschutzeinrichtungen eingerichtet, die vor der Hochspannung schützen. Fehlerstromschutzschalter und Leitungsschutzschalter sind dann Einrichtungen, die bereits beim Endverbraucher direkt montiert werden, der dann seinerseits Leuchten, Maschinen, Elektrogeräte und ähnliches an Steckdosen anschließt. Verschiedene Schalter wie Dämmungsschalter und Regelschalter oder auch Sensoren wie zum Beispiel Bewegungsmelder werden ebenfalls direkt beim Endverbraucher angeschlossen, mit dem dann die Elektrizität reguliert, an- sowie ausgeschaltet werden kann. Letztendlich nach kompletter Montage aller dazugehörigen Funktionen wird noch einmal die Wirksamkeit aller Schutzmaßnahmen gemessen. Der Elektroinstallateur hat in seinem Aufgabenbereich die korrekte Verbindung aller Elemente, dass gefahrlos und effizient der Strom genutzt werden kann. Dabei muss er darauf achten, dass er eine Höchstzahl an Steckdosen pro Raum nicht überschreitet.

Es gibt zwei verschiedene Verlegearten für elektrische Leitungen: einmal auf dem Putz, frei liegende, sichtbare Installationen sowie unter Putz, also unsichtbar bereits beim Einbau verlegte Leitungen. Dieses unterliegt bestimmten Regelungen, damit es später leichter ist, die Leitungen unter dem Putz wieder zu finden - sei es für eine Reparatur oder aber auch, um sicher zu gehen, dann man nicht gerade in eine Stromleitung den Nagel für das teure Bild schlägt. Außerdem gibt er verschiedene Schaltungsarten wie Tastenschaltung, Kreuzschaltung, Kontrollwechselschaltung, Wechselschaltung, Serienschaltung und Ausschaltung.

In der Geschichte wurden die ersten elektrischen Leitungen bereits Ende des 19. Jahrhunderts verlegt. Sie lagen noch auf dem Putz und wurden in mehr oder weniger komplizierten Gängen an Ort und Stelle gebracht. Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts gingen sie dann unter Putz.

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