Vollformatchip: Anordnung der Fotodioden

Infodienst
Sonstiges
Mittwoch, 28. Oktober 2009

Der Unterschied zwischen einer digitalen Spiegelreflexkamera und einem analogen Modell besteht hauptsächlich darin, dass ein CCD-Chip belichtet wird und nicht ein Film. Je nach Modell der Kamera wird die Größe des CCD-Chips bestimmt. Bei hochwertigen Spiegelreflexkameras ist ein Chip in voller Bildgröße, das heißt 24 x 36 mm, eingebaut. Diese Chips werden dann als Vollformatchips bezeichnet. Dieser Vollformatchip hat den Vorteil, dass das Bild auf dem Objektiv genauso auch auf dem Chip abgebildet wird, wie es auf einem Film der Fall ist. Auch hat der Vollformatchip den Vorteil, dass er eine große Fläche hat, auf welcher sich die einzelnen Fotodioden anordnen. Das Bildrauschen kann verringert werden, je größer die Fläche des Vollformatchips ist oder je kleiner die Dichte der Fotodioden ist. Gerade bei ungünstigen oder düsteren Lichtverhältnissen tritt das Bildrauschen auf, daher ist eine Spiegelreflexkamera mit einem Vollformatchip bei solchen Verhältnissen besonders gut geeignet.

Verfügt die Kamera nicht über diesen Chip, wird vom Objektiv nur noch ein kleiner Ausschnitt und nicht mehr der komplette Kleinbildbereich verwendet. Die Brennweite kann mit einem Vollformatchip 1:1 gelesen werden und bringt gerade im Weitwinkelbereich Vorteile mit sich. Nachteile hat der Chip aber leider auch, denn er ist sehr teuer als kleinere Chips. Zudem können Schwächen an den Objektivrändern auftreten. Das bedeutet wiederum, die Schärfe ist schlechter und die Vignettierung höher.

Die erste Digitalkamera mit einem Vollformatchip war die Contax N Digital im Jahr 2002. Kodak und Canon haben ebenso nachgezogen. Zu den noch produzierten Kameras gehört die Canon EOS 5D, die Nikon D3 oder auch die Sony Alpha 900. Mit dem

Kategorien

2012

2011

2010

2009

2008

2007