Die möglichen Merkmale von Nahrungsüberempfindlichkeit und der Umgang mit ihnen

karlchen
Gesundheit
Dienstag, 17. November 2009

In dieser Zeit werden Nahrungsmittelunverträglichkeiten immer häufiger. Ungeachtet der hieraus resultierenden Inanspruchnahme für die betroffenen Menschen, bieten sich weiterhin Chancen auf eine nahrhafte und wohlschmeckende Ernährung.

Die Arten des Auftretens von Nahrungsmittelunverträglichkeiten reichen von simplem nicht Gutfühlen nach der Nahrungsaufnahme bis zu problematischen allergischen Reaktionen. In den meisten Umständen wird die Überempfindlichkeit nicht sofort erkannt und erst nach exakter Beobachtung der Lebensmittelinhalte und weiteren Behandlungsversuchen diagnostiziert.

Schon bei Baby´s können solche Überreaktionen auftreten. Außerordentlich anerkannt ist hier die Zöliakie, in der es sich um eine Intoleranz von Gluten, also eine Unverträglichkeit von Klebereiweiß, dreht. Die betroffenen Baby´s sind meist noch im jungen Alter und Durchfall und Diahroe. Im Alter der Erwachsenen wird diese Erkrankung als Sprue bezeichnet. Es wird oft weiterhin von einer Gersteallergie gesprochen, da dies der Wirkstoff in der Nahrung ist, der am meisten vorkommt und die häufigsten Komplikationen bescherrt. Der Grund dieser Überreaktion bzw. Überempfindlichkeit ist der Inhaltsstoff Klebereiweiß, ein Klebeeiweiß, das hauptsächlich in den Gerstearten auftritt. Wohl in anderen Getreideformen ist Klebereiweiß, wenn übrigens auch in verminderter Dosierung, vorhanden. Da in unserer Gesellschaft kaum Nahrungsmittel ohne Weizenzusatz vorhanden sind und die Betroffenen an einer Menge an unterschiedlicher Beschwerden erkranken, ist die Diagnose mühselig zu stellen. Bei Allergikern treten Probleme auf, die von Bronchitis über unklare Kopfschmerzen bis zu Dermatose gehen. Meist lassen diese Symptome rasch nach Aussetzen von Getreideprodukten nach.

Auch wenn es mühselig erscheint, Hafer zu umgehen, gibt es gute und schmackhafte Alternativen. Von Weizenallergie, Sprue betroffenen Patienten besteht die Alternative einer vernünftigen Nahrungsaufnahme, da das Auslassen von Gluten die Konsequenz hat, dass beispielsweise normale Fetiggerichte nicht mehr gegessen werden sollten. Eine wohlschmeckende, auf stärkenden Zutaten erfolgten Nahrungsaufnahme ohne Gluten führt rasch zu einer Linderung der Symptome. Weiterhin hat sich die Nahrungsmittelindustrie mittlerweile auf Glutenallergiker bereit gemacht, so dass eine Vielzahl von Kleibereiweißfreien Produkten im Angebot ist.

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