Das Stadion verbindet
Die von Albert K. Cohen charakterisierte Gruppenkultur und die Kultur der Bande wird als Mittel benutzt, um zu verstehen, was die Motive der extremen Fußballfans in Polen sein können, um gemeinsam in das Stadion zu gehen und sich immer als eine Gruppe halten. Die Kultur der Bande und die Gruppenkultur sind zwei wichtige Aspekte der Subkultur Theorie, wobei sie ein abweichendes Verhalten erklären, das zur Bildung einer Subkultur führen kann, wobei delinquentem Verhalten und Aktivität eine höhere Priorität beigemessen wird als anderen Tätigkeiten, die kein Deliquenz aufweisen. Er macht halt eine Unterscheidung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen und betont die Stärke der Gruppenbildung zwischen den Jugendlichen, die ein delinquentes Verhalten aufweisen. Das gleiche Verbrechen, das von einer Jugendliche und einem Erwachsenen begangen wird, wird aus der juristischen Sicht gleich behandelt, was aber die Motive für solches Verhalten und wie solches Verhalten die Jugendlichen zu einer Gruppe macht wird genauer in diesem Abschnitt erklärt. Wichtig zu erklären wären auch die Ursachen solches Benehmen sowie die Präventionsmaßnahmen, um solches Verhalten zu verhindern.
Einer der wichtigsten Aspekte die von Cohen entwickelten Theorie ist ein Versuch die Frage zu beantworten, was die Motive eines delinquentes Verhalten sind und was die Wirkung einer gewissen Kohäsion der Gruppe ist. Er stellt sich die Frage, warum die Jugendliche einen Diebstahl begehen? Von der rationalen Sicht ein Diebstahl hat zu Folge einen gewisses Gegenstand zu besitzen, um ihn zum Beispiel weiter zu verkaufen. Aus dieser Sicht ist der Diebstahl nur ein Mittle zum Zweck. Was aber Cohen als Mittelpunkt dieses Problems sieht ist nicht der rationale Besitz von einem Gegenstand. Man kann wieder eine gewisse Verbindung innerhalb der Gruppe bemerken, diesmal aber der verbindende Faktor ist nicht die Musik oder das Territorium sonder die Teilnahme an einem gemeinsamen Tätigkeit, halt Verbrechen. Es ist nicht wichtig was gestohlen oder zerstört ist, wichtig ist, dass die Teilnehmer einer Gruppe es zusammen machen und sich dabei befriedigt fühlen.