Wohin mit dem Gästebett?

Schossig
Sonstiges
Dienstag, 9. März 2010

Was tut man nicht alles für die Schwiegermutter! Leider denken das nicht alle Schwiegertöchter oder –Söhne aber in den meisten Familien geht es zum Glück harmonischer zu, als nachmittägliche Fernsehshows glauben lassen könnten. Wenn die Schwiegermutter zu Besuch kommt, wird das Gästebett herausgeholt und Mama zum Bleiben überredet. Das geschieht natürlich nicht immer ganz ohne Hintergedanken, denn Schwiegermama kümmert sich vielleicht ein paar Tage um die Kinder und damit haben die Eltern auch mal ein bisschen Zeit für Zweisamkeit. Das gelingt natürlich nur, wenn man das Gästebett für den Übernachtungsgast strategisch gut aufstellt. Direkt ins Kinderzimmer – das ist ein Vorschlag, der wohl weder von Oma noch von den Kindern begeistert aufgenommen werden wird. Im Schlafzimmer der Eltern hat das Gästebett für die Mutter bzw. Schwiegermutter auch nichts zu suchen. Im Wohnzimmer vielleicht? Diese Idee ist gut, aber nur, wenn wirklich genügend Platz vorhanden ist. Der Übernachtungsgast soll sich nicht eingeengt fühlen zwischen Schrankwand und Couchgarnitur. Ideal wäre es, wenn Oma ein separates Zimmer für sich haben könnte. Vielleicht gibt es in der Wohnung ein Esszimmer, das für ein paar Tage zum Gästezimmer umfunktioniert werden kann. Das komfortable Gästebett kann so aufgestellt werden, dass rechts und links davon noch genügend Platz zum Aufstehen ist und eventuell kann sogar ein kleiner Beistelltisch als Nachttisch dazugestellt werden. Nicht zu vergessen ist eine Lichtquelle, an welche der Gast im Bett liegend heranreichen kann. In diesem Zusammenhang ist unbedingt darauf zu achten, dass kein Kabel quer durchs Zimmer läuft, damit die Schwiegermama nicht stolpert, wenn sie nachts kurz ihr Gästebett verlassen muss.

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