Spanischer Wein
Wirtschaftliche Bedeutung des Wein-Anbaus
Der Wein-Anbau in Spanien spielt eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Das Land besitzt die größte Wein-Anbaufläche in der Welt, ist jedoch nur der 3.größte Produzent von Wein nach Frankreich und Italien. Weltweite Bekanntheit und Beliebtheit haben heute vor allem Rotweine, obwohl knapp die Hälfte der Anbauflächen mit weißen Rebsorten und somit für die Herstellung von Weißwein, bepflanzt sind. Seit dem Beitritt Spaniens zur EU hat der Wein-Anbau eine Neuorientierung und Strukturierung erfahren. Insbesondere stand die Ausprägung der Qualitätsmerkmale im Vordergrund.Die Exportzahlen stiegen stark an.
Doch bedingt durch die Finanzkrise sieht sich der spanische Wein-Markt in einer harten Krise. Neben mittlerweile sinkenden Exportzahlen ist auch der verzehr von Wein bei den Spaniern selbst um ein Zehntel zurück gegangen. Für diesen Umschwung ist der Wandel im Trinkverhalten der Bevölkerung verantwortlich. Der pro Kopf Verbrauch an
Wein hat in den vergangenen 40 Jahren zu Gunsten des Biers abgenommen. Doch der Blick in die Zukunft der Wein-Wirtschaft Sapniens lässt auf positives hoffen.
Bedeutung des Terroirs für den Wein
Das Terroir ist schwierig und durch die geografischen Besonderheiten Spaniens sehr unterschiedlich. Das Land hat drei Klimazonen: mediterrane, kontinentale und atlantische Klimazonen. Eine bergige Landschaft in Verbindung mit den so unterschiedlichen Klimazonen ergibt die verschiedenen Charakteristika in den einzelnen Anbaugebieten. In einer Landschaft, können verschiedene Wein-Anbau Gebiete mit den unterschiedlichesten Bodenbeschaffenheiten und Klimata liegen. Durch diese Besonderheit ist der Wein Spaniens so interessant.
Heiko Konradt (heiko.konradt@googlemail.com)