Wie der Körper sich gegen verschiedene Lebensmittel verweigert
Heute hört und liest man immer häufiger über Menschen, die an chronischen Syptomen ohne Befund leiden. Man hört von vielen Menschen, auch bereits von Kindern, welche ungemein allergiegeplagt sind. Auslöser für zahlreiche Beschwerden sind allergieauslösende Bestandteile, gegen die der Körper sich mit quälenden Symptomen wehrt. Nahrungsmittel vermögen es bei Leuten, die auf verschiedene Inhaltsstoffe allergisch reagieren, zu einer niedrigeren Lebensqualität führen. So können bei diesen Leuten nach dem Genuss von Milchprodukten Magen – und Darmprobleme, Hautausschläge und viele ähnliche Befindlichkeitsstörungen vorkommen, da diese Personen das Milchprotein nicht verdauen können. Ein Teil der Mitbürger ahnt allerdings nicht einmal, dass ebenfalls die Bestandteile von Körnerfrüchten zu Allergien führen können. Häufig erfährt der Betroffene erst nach zahlreichen verschiedenen Arztterminen und Untersuchungen, dass er eine Weizenallergie, eine Zöliakie oder Glutenallergie hat. Die Krankheitsbezeichnung Sprue ist vielen Leuten unbekannt, jedoch bedeutet sie nur, dass der Patient durch eine Unverträglichkeit Gluten leidet. Die Erkrankung wurde 1888 das allererste Mal von einem Hausarzt beschrieben. Im Weizen, wie auch in zahlreichen anderen Getreidesorten befindet sich der Inhaltsstoff Gluten und Menschen, die diese Stoffe nicht verdauen können, reagieren mit gesundheitlichen Problemen. Das Abwehrsystem des Körpers identifiziert Gluten als Fremdstoffe und die Abwehrkräfte des Immunsystems bekämpfen den Stoff, es bilden sich im Dünndarm Entzündungen – die Dünndarmschleimhaut wird geschädigt.Somit können Mineralstoffe, Vitamine und Eisen nicht mehr richtig zerlegt werden, dem Körper fehlen Vitalstoffe, die für die Gesundheit wichtig sind und als Folge reagiert der Körper mit verschiedenen Störungen. Die Krankheit Sprue zeigt sich durch Probleme wie unter anderem Durchfälle, Blähungen, Völlegefühl, Erbrechen, Appetitlosigkeit. Kinder können auch schon darunter leiden, z.B. hier an Wachstumsstörungen leiden, und erst mithilfe einer Stuhluntersuchung kann die Erkrankung diagnostiziert werden. Eine Weizenallergie kann sich in Symptomen wie Bronchitis, Darmproblemen, psychischen Störungen, einer dauernden Müdigkeit, Juckreiz an der Haut, auch Übelkeit und anderen chronischen Leiden ohne Befund äußern. Wenn man häufig gesundheitliche Beschwerden oder Befindlichkeitsstörungen hat, welche man kaum zuordnen kann, sollte man einen Test auf eine Weizenunverträglichkeit durchführen lassen.