Auf welche Art der Körper sich gegen bestimmte Lebensmittel verweigert

bluemchen
Essen und Trinken
Sonntag, 9. Mai 2010

Heutzutage hört und liest man immer vermehrter über Personen, die an chronischen Beschwerden ohne Befund leiden. Man hört von zahlreichen Menschen, auch schon von Babys, welche sehr von Allergien geplagt werden. Auslöser für zahlreiche Erkrankungen sind allergene Substanzen, gegen welche der Organismus sich mit Beschwerden äußert.

Produkte können bei Menschen, die auf bestimmte Substanzen allergisch reagieren, zu einer geringeren Lebensqualität führen. So können bei diesen Leuten nach dem Genuss von Molkereiprodukten Magen – und Darmprobleme, Hautausschläge und viele weitere Befindlichkeitsstörungen vorkommen, da diese Menschen das Milchprotein nicht verdauen können.

Ein Teil der Mitbürger ahnt jedoch nicht einmal, dass genauso die Bestandteile von Körnern zu Allergien führen können. In den meisten Fällen erfährt der Betroffene erst nach unzähligen langwierigen Arztterminen und Tests, dass er eine Weizenallergie, eine Zöliakie oder Glutenallergie hat. Die Krankheitsbezeichnung Sprue ist den meisten Leuten unbekannt, jedoch bedeutet sie lediglich, dass der Betroffene an einer Unverträglichkeit Gluten leidet.

Die Erkrankung wurde im 19. Jahrhundert zum ersten Mal von einem Hausarzt entdeckt. Im Weizen, genau wie auch in anderen Getreidesorten befindet sich der Inhaltsstoff Gluten und Personen, die diese Stoffe nicht verdauen können, reagieren mit gesundheitlichen Problemen. Das Immunsystem sieht Gluten als unerwünschten Stoff und die Antikörper des Immunsystems bekämpfen den Stoff, es bilden sich im Dünndarm Entzündungen – die Dünndarmschleimhaut wird angegriffen.Hierdurch können Mineralstoffe, Vitamine und Eisen nicht mehr korrekt verdaut werden, dem Organismus fehlen Vitalstoffe, die für die Gesundheit wichtig sind und als Folge reagiert der Körper mit zahlreichen Leiden.

Die Krankheit Sprue zeigt sich durch Störungen wie z.B. Durchfälle, Blähungen, Völlegefühl, Erbrechen, Appetitlosigkeit. Kleinkinder können genauso schon daran erkranken, z.B. hier an Wachstumsstörungen leiden, und erst mithilfe einer Stuhluntersuchung kann die Erkrankung festgestellt werden.

Eine Weizenallergie kann sich in Erkrankungen wie Bronchitis, Darmproblemen, psychischen Störungen, einer dauernden Müdigkeit, juckender Haut, auch Übelkeit und verschiedenen chronischen Beschwerden ohne Befund äußern. Wenn jemand regelmäßig gesundheitliche Beschwerden oder Befindlichkeitsstörungen hat, die man schwer zuordnen kann, sollte man einen Test auf eine Weizenunverträglichkeit machen lassen.

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