Pilzerkrankungen müssen in keiner Weise sofort ein Ursache zum verzweifeln sein

bluemchen
Gesundheit
Sonntag, 9. Mai 2010

Für einige Frauen, die die Erkenntnis machen, dass sie eine Mykoseerkrankung im Genitalbereich haben, fällt in der Regel eine Welt zusammen. Oft machen sie sich gar Vorwürfe, was sie nicht richtig gemacht haben, damit es soweit kommen konnte. Dieser Frust ist selbstverständlich unbegründet. Grundsätzlich ist zu sagen dass Pilze wie Teil der Scheidenflora zu den ständigen Organismen der Vagina und des Darmes gehören. In den häufigsten Fällen sind diese Mykosen völlig harmlos. Gelegentlich könnten sich jedoch viele Arten von Pilzen, in den überwiedenden Fällen gehören folgende zu dem s.g. Candida-Gattung und können sich rasch entwicklen, sowie Infektionen hervorrufen, hierbei dreht es sich dann um den s.g. Vaginalpilz, der auch als Vaginapilz bezeichnet wird. Zu der Ursache, als es dazu kommen konnte besteht allerdings kein Grund für Selbstvorwürfe, da die Gründe hierfür wirklich unterschiedlich sind, gleichermaßen ist die denkbare Ausgangssituation vor allem mitnichten alleinig der Verkehr mit dem anderen Geschlecht. Machbar wird die Ernährung des Scheidenpilzes erst durch die Aufhebung des neutralen des Vaginal pH-Wertes. Mögliche Erklärungen für die pH-Wert-Änderung könnten sein: abgeschwächte Abwehrkräfte, Stress, Arzneimittel - vor allem nach Antibiotikatherapie, Hormonschwankungen, enge luftdichte Klamotten, falsche Intimpflege. Zudem dürfen andere Erkrankungen als zum Beispiel Diabetes nicht vergessen werden.

Daher ist hier für die Frau die Schuldfrage, wie es zu dem Scheidenpilz und Vaginapilz gekommen ist, falsch zu sein, die Motivation sollte vielmehr sein: Denken Sie an sich! Erhöhen Sie für sich den Stressabbau, indem Sie sich ein bisschen hervorragendes leisten, stärken Sie zudem gleichermaßen Ihre Immunkräfte, beispielsweise durch ggf. Umstellung der Nahrungsaufnahme, mehr körperliche Aktivität.

Die Frage ist selbstverständlich an welchen Anzeichen könnte der Scheidenpilz indentifiziert werden?

Die gängigen Zeichen sind: bröckelig, quarkähnlicher Ausfluß aus der Scheide, Jucken sowie Schwellung, Schmerzen beim Verkehr mit dem anderen Geschlecht und zudem Schmerzen beim Wasser lassen. Suchen Sie dann dringend einen Facharzt auf und lassen ihre Erkrankung versorgen.

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