HTC-Geräte sind verbreiteter als ihr Ruf

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Auto und Verkehr
Mittwoch, 3. September 2008

Nur weil man als durchschnittlicher deutscher Mobiltelefon-, Smartphone-, oder PDA-Benutzer vielleicht noch nie etwas von der Firma bzw. dem Markennamen HTC gehört haben sollte, bedeutet das noch lange nicht, dass man niemals ein Gerät dieses Herstellers benutzt oder besessen hätte: zum einen stellt die High Tech Computer Corporation (HTC Zubehör) auf Windows Mobile basierende PDAs und PocketPCs her, die unter den Marken Sharp, Compaq, HP, Fujitsu-Siemens oder Dell mit entsprechendem Gehäuse-Design und Firmenlogos vertrieben werden. Zum anderen liefert die taiwanesische Gesellschaft ihre zahlreichen kompakten Telefon-Varianten auf diskrete Weise an die vier großen deutschen Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Hinter Modellen wie MDA III, VPA Compact, XDA II Mini und E-Plus PDA 4 verbergen sich in Wahrheit die Produkte aus den Baureihen HTC Magician, Touch Diamond, Himalaya, Wallaby, Blue Angel, TyTN oder Wizard. Weitere hausinterne Marken von HTC tragen die Namen Qtek und Dopod.

Im Zuge der großen Nachahmungswelle des Apple iPhone will man auch bei HTC nicht ins Hintertreffen geraten und bemüht sich daher tatkräftig um die Entwicklung neuer Gerätegenerationen mit Technologien wie Multi Touch und Windows Mobile. Den Trend zum UMPC (Ultra Mobile PC) möchte man bei HTC ebenso wenig verpassen und arbeitet an dem Konzeptmodell Shift. Außerdem sind Referenzgeräte auf den Plattformen Google Android (Java-basiert) sowie OpenMoko Linux in Arbeit; während ersterer Software-Stack zum ersten mal eine herstellerübergreifende, den mobilen Technologien des Web 2.0 angemessene Standardisierung mit Zukunft verspricht, wurde letzteres Open Source Telefon-Projekt von findigen Hackern bereits inoffiziell auf existierende Windows Mobile Smartphones von HTC portiert und installiert.

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