Überwachung - ein notwendiges Übel?
Fällt irgendwo der Begriff "Überwachung", so wird dieser oft mit negativen Vorstellungen in Verbindung gebracht. So mancher mag im Zusammenhang mit "Überwachung" gleich an eine von oben verordnete lückenlose Kontrolle der Bürger, mit anderen Worten an den Überwachungsstaat schlechthin denken. Daran dürften die kürzlich verabschiedeten oder noch in Planung stehende Überwachungsgesetze nicht ganz unschuldig sein. Rasterfahndung oder Online-Überwachung sind da sicherlich nur zwei der wichtigsten Schlagwörter, die sich einem in diesem Kontext aufdrängen. Nichtsdestotrotz ist die Überwachung seitens des Staates nur eine der vielen Möglichkeiten. Eine nicht minder häufig vorkommende Art der Überwachung ist von privaten Organisationen initiiert, die ihr Eigentum schützen möchten. Gleichgültig, ob wir als Kunden, Gäste oder Verbraucher auftreten – wir alle müssen stets mit einer installierten Überwachungsanlage rechnen, ob wir nun die Empfangshalle eines Hotels, eine Boutique oder einen Lebensmittelmarkt betreten. Eine solche meistens per Videokamera vorgenommene Überwachung ist kaum noch aus unserem Leben wegzudenken und weil es so ist, haben die meisten von uns sich wohl schon daran gewöhnt. Schließlich möchte auch jeder von uns, dass sein Besitz nicht zur Beute von Einbrechern oder Dieben wird. Und so wird eine Überwachung des Eigentums auch immer häufiger von dem Privatmann durchgeführt – ob mit einer Überwachungskamera am Hauseingang, mit einem Bewegungsmelder am Fenster oder einer Alarmanlage an dem Pkw.