Der Gutschein als Marketingstrategie

mzapf
Sonstiges
Montag, 8. September 2008

Fast jeder hat von Verwandten oder Freunden schon einmal einen Gutschein geschenkt bekommen, entweder selbst gebastelt oder als Einkaufsgutschein mit einem festgelegten Betrag. Im Laufe der letzten Jahre stellen aber immer mehr Geschäfte Gutscheine nicht nur zu diesen Zwecken aus, sondern vermehrt mit dem Ziel, Neukunden zu gewinnen oder alte Kunden stärker an sich zu binden. Dabei handelt es sich um Gutscheine, welche nicht personengebunden sind, sondern jedem Kunden zur Verfügung stehen. Verteilt werden die Gutscheine bei einem Einkauf, über Zeitungsannoncen oder per Internet als Gutscheincodes. Aber unabhängig davon, in welcher Form sie auftreten und auf welche Art sie zum Verbraucher gelangen, ist ihre Funktionsweise meist ein und dieselbe.

Das primäre Ziel wurde bereits erläutert: es geht um die Umsatzsteigerung des Anbieters. Erzielt wird diese allerdings nicht auf direktem Wege, sondern auf einem kleinen Umweg: der Kund wird mit einer Gutschrift über 5, 10 oder auch 20 Euro und mehr dazu animiert, den Gutschein einzulösen. Da in der Regel keine Barauszahlungen vorgenommen werden, ist der Gutschein oder Gutscheincode immer an eine Bestellung oder einen Einkauf gebunden. Je nach Strategie ist der Anreiz an einen Mindestbestellwert gebunden, oder die Bestellung erfolgt mittels eines sorgsam ausgewählten Kataloges, in welchem sich meist nicht die günstigsten Produkte befinden.

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